Zweifelsohne wurden unzählige Fliegerchronografen entwickelt und designt. Genau dieser Herausforderung stellte sich unser Designer Pino in der Zusammenarbeit mit den Piloten von Lufthansa. Gemeinsam setzten sie sich zum Ziel, einen echten Fliegerchronografen zu entwickeln, der Sinnhaftigkeit und Faszination zugleich vermittelt. Selbstverständlich wird heute keine Uhr mehr benötigt, um die Navigation in einem Flugzeug zu steuern. Dennoch birgt sie eine große Historie, auf die sich all die vielen Fliegerchronografen berufen. Somit konzentrierten wir uns auf zwei elementare Bestandteile eines Fliegerchronografen: nicht auf die Navigation, sondern auf die Zeitmessung. Neben dem modifizierten GMT-Valjoux-Werk, das es ermöglicht, beide Zeitzonen zugleich anzuzeigen, fokussierten wir bei der Entwicklung eine simple, aber faszinierende Mechanik. Wenn man so will, handelt es sich um eine Art Eieruhr, die nach Ablauf einer bestimmten Zeit kein akustisches Signal, sondern eine Vibration am Handgelenk erzeugt und dem Piloten so ein klares Timing für die Klappenverstellung gibt.